07/2018 - Blog für die innere Heilung, bewusstes Leben, Inspiration aus der Mitte - Lebensmedizin für bewusstes Leben Bodensee

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Der bewusste Moment - Weg vom Lösen wollen, hin zum erschaffen - Der Himmel öffnet sich

Lebensmedizin für bewusstes Leben Bodensee
Herausgegeben von in Schöpfungsgewahrsein ·
Tags: BewusstheitSchöpfungHeilung
Das Drama nimmt kein Ende

Es ist schon verrückt (ver-rückt), wie unser Verstand uns immer gute Laune machen will mit unendlichen Dramageschichten. Es ist schon spannend, wie oft man grössten Genuss verspürt, zu leiden, Drama zu erleben und so Mitgefühl zu erhaschen und klein zu bleiben. Eine Maschinerie, die perfekt funktioniert und sich ausschliesslich in unserem Kopf abspielt. Egal, ob das Leben einem vermeidlich mies spielt in Liebe, Beruf oder Geld, es geht immer darum welche Geschichte wir uns darüber erzählen. In allem kann man das Glück erkennen, aber oft wollen wir das gar nicht. Vielmals ist es ein noch grösseres Geschenk durch all die Dramen sich lebendig zu fühlen, sich geliebt zu fühlen und Aufmerksamkeit zu bekommen.
Der Verstand ist genial im Aufbauschen von riesigen Geschichten, die uns nie über den Tellerrand blicken lassen. Dennoch ist es ein schönes durch all das Leiden sich geborgen und geliebt zu fühlen. - Ja wirklich, in unserer Gesellschaft ist es üblich, Mitgefühl zu zeigen, für den anderen da zu sein und ihn in seiner Geschichte abzuholen. Der soziale Kontakt baut sich vielmals auf, auch wenn man dadurch oft als emotionalen Abfalleimer degradiert wird. Es braucht also zwei Dinge, um aus dieser dramaproduzierenden Opferrolle auszusteigen. Das eine ist sich selbst aus einer grösserer Perspektive als Bewusstsein zu erleben, das andere ist nicht mehr auf die von aussen an einen tretenden Dramageschichten einzusteigen. Sich selbst in der Weite als unendliches Bewusstsein zu erleben ist etwas, das einfach erlernt und angewendet werden kann. Ob man das will, ist natürlich wieder ein anderes Ding. Aber grundsätzlich kann im Hier und Jetzt einfach aus den Dramageschichten von Vergangenheit und Zukunft ausgestiegen werden, einfach mit dem präsenten Sein in diesem Moment. Augenblicklich verschwindet alles, was zum Ego und dramaerzeugenden Verstand gehört augenblicklich ins Nichts, sobald man in diesem Moment anwesend ist.
So schön wie dieser Augenblick auch zu schein vermag, so beinhaltet er doch Beständigkeit, etwas Mut die dramaauslösenden Geschichten loszulassen und die Freude, die Grösse des weit grösser und intelligenteren Allwissens zu kontaktieren. Zu gerne verfällt man wieder in die Maschinerie des kleinen Egos, dass es liebt nicht alleine sein zu müssen und beschäftigt zu sein.
Dazu kommt, dass wir als soziale Wesen uns gerne untereinander austauschen und das in allen Facetten. Wer im bewussten Sein verweilt, der hat oft nicht mehr viel zu sagen, weil die Welt und der Augenblick einfach total in Ordnung ist und weil er im anderen das Spiel erkennt, in dass er nicht mehr einsteigen will. Zudem, wer im bewussten Moment verweilt hat ein sich ausbreitende Wirkung in das Feld. Die Reinheit des Sein breitet sich wellenförmig in den Raum aus und die Menschen, die gerade darin weilen, werden von dieser angenehmen Ruhe kontaktiert und treten für einen Moment mit ein in dieses Stille sein. Dann allerdings aktiviert der Verstand das fröhliche Geplapper weiter. Und wer noch Geschichten von Aussenseiter oder abgelehnt sein in sich trägt, der wird augenblicklich selbst aus dieser Bewusstheit austreten, um sich wieder als ein Teil der Gesellschaft zu fühlen.
In diesem Moment verweilen zu könnnen beinhaltet also auch, die eigenen Geschichten in Frieden gebracht zu haben. Und die alten Geschichten in Frieden zu bringen bedeutet vor allem, in Frieden damit zu sein. - Dies ist etwas ganz anderes alls wieder in die Dramaschlaufen einzusteigen und etwas im eigenen Sein heilen oder verändern zu wollen. Nein, die Zeit ist endgültig wo Heilung und Ganzheit angestrebt werden will, denn Ganzheit und Heilung ist bereits. Es gilt also, einfach in diesen Zustand von Sein zu kommen und die dramaauslösenden Geschichten zu überbrücken in Energie und Bewusstheit. Energie bedeutet genug lang in der Weite des reinen Bewusstseins zu verweilen, um den Verstand in einem grösseren Ausmass wie nur für einen kurzen Moment zu synchronisieren. Und Bewusstsein bedeutet die Weite des Momentes in alles zu tragen, auch im Zeithorizont. Also diese reine Energie, die das Verweilen im Bewusstsein mitsich bringt in alles zu tragen und zu beschenken. Im Raum selbst die Dramaenergien zu mit reiner Bewusstheit zu beschenken, auch im anderen. Und dafür ausschliesslich die Energien in die Ganzheit zu bringen. Dies bedeutet Energie in die neue wohlwollenden Bilder zu investieren. Und das in allen Momenten. Und falls "Rückschläge" entstehen, indem man wieder in die alten Muster verfällt, sofort das Feld wieder ausrichten auf die Weite der Ganzheit in allem.
Da ist also die Freude in der Weite des Seins alles augenblicklich in Harmonie zu erinnern und die Energiekanäle in schöpferische Prozesse einzubringen. Wer im Feld von Sein ein schöpferischen Prozess in Gang aktiviert, der baut einen Energiekanal zu einem zukünftigen Ereignis auf. Und dieses Ereignis ist einfach ein schwingendes Energiekonstrukt bewegt sich im Raum am Ende dieses Energiekanals. Wer also dieses neue Schwingungsmuster aufflackern lässt und es wirklich manifestieren möchte, der benötigt oft mehr Energie. Diese Energie kann in einem Moment aufgebaut werden, sie kann aber auch in fliessendem Strom entfacht werden. Das heisst, wenn sich Manifestationen nicht sofort erfüllen, muss der Energiekanal mehr durchflutet werden und das Schwingungsmuster mehr genährt werden. Vielmals sagt man, die Manifestation funktioniert einfach nicht. Dies bedeutet aber nichts anderes, als dass man wieder im dramaerzeugenden Muster festsitzt und sich in die Opferrolle katapultiert. Manchmal treten Hürden auf, klar. Aber wer zielorientiert unterwegs ist, der lässt sich durch kleine Unebenheiten nicht aus der Bahn werfen. Wen das Ziel klar angepeilt wird, muss es sich manifestieren. Diese ist wohl so etwas wie Physik. Und wer das Spiel des im reinen Bewusstseins zu verweilen gut beherrscht, der kennt die Feinheiten der Energieunterschiede sehr gut und kann so mit der feinsten Energie manifestieren. Es ist wie wenn du eine Burg am Strand bauen willst. Mit groben Steinen wird die Burg zu einem wackligen Ding, wenn du allerdings feinen feuchten Sand nimmst, gelingt dir die schönste Architektur. Und so ist es auch im bewussten Schöpfungsprozess, je stärker und gleichzeitig feiner die Energie ist umso leichter formt sich ein bewusster Gedanke in die Realität.

So finde ich persönlich, dass all die Konzepte, die Heilversprechen und Ganz Werdung durch das Lösen von Blockaden, Problemen und Aktivieren des Energieflusses beinhalten nicht mehr dienlich. Und auch wenn der Verstand, dieses herrliche Unding im Kopf uns immer wieder dazu verleitet, auch mich das Drama in seiner Schönheit zu nähen, ist doch der Weg in unserer Zeit der, sich auf den Fokus der Bewusstheit im Raum einzulassen und bewusst die Schöpfung für uns arbeiten zu lassen. Die Schöpfung ist für mich dieses grandiose Feld von Sein, das alles beinhaltet von immer bis jetzt und ins Feld der Zukunft. Ein Feld wie ein Strand in paradiesischen Gefilden, ganz fein und rein und einfach mit ein bisschen energetischem Wind zu den schönsten Sandburgen ermöglicht.










Wer ist höher entwickelt, der Mensch oder das Tier

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Herausgegeben von in Schöpfungsgewahrsein ·
Tags: TierMenschEntwicklungsstufeEvolution
Höheres Bewusstsein, Mensch oder Tier

Der Mensch, das intelligenteste und weiseste Wesen dieser Erde? Ist der Mensch in seiner Entwicklung am höchsten entwickelt? Und ist das Tier im Erwachensprozess weiter als der Mensch? Wie immer kommt es auf die Perspektive an. Aber eine kleine Schau auf den spirituellen Menschen, der nach Erwachen und Bewusstsein strebt. Was macht diesen Menschen aus? Er versucht auf Teufel komm raus, sein Ego in den Griff zu bekommen. Am liebsten würden die heutige spirituelle Bewegung dieses Teil in uns, dass so langsam schwingt, in der Dualität lebend und vor allem durch egomahnes Verhalten gesteuert zu sein auf den Mond schiessen. Jeder der sich in die "Erleuchtung" katapultieren möchte weiss, dass der Verstand die grösste Bremse in seiner Entfaltung bewirkt. Immer und immer werden auf die "niederen Triebe" Einhalt geboten. Natürlich sei es wichtig und richtig, dass strukturierte verstandesaffine Lebensweisen stattfinden, diese dürfen jedoch nicht Oberhand gewinnen und schon gar nicht das erwachte Sein stören.

Das erwachte Sein ist also ein Zustand frei von Ego, oder zumindest mit einem Ego, dass dem erwachten Zustand beiträgt. Im wesentlichen kann der Mensch aus spiritueller Sicht auf zwei Dimensionen reduziert werden. Auf Liebe und Angst. Liebe, klar entspringt dem göttlichen Bewusstsein, und die Angst, wir ahnen es schon aus dem niederfrequenten Verstand. Wer frei von Angst ist, der ist ausschliesslich im Erfahren und am besten in diesem Moment. Das präsente Sein in diesem Moment frei von Angst ermöglicht das komplette Schöpfertum und die Dematerialisierung aus dem Realitätsbewusstsein.

Wer erwacht ist, der lässt sich durch äussere Einflüsse nicht mehr beängstigen, weil diese Ängste transformiert sind. Wer erwacht ist, der benötigt kein Schöpfungsbewusstsein, weil er mit diesem Moment total in Einklang ist. Der Moment ist perfekt und muss nicht durch Quantenbewegung in eine neue Realtität katapultiert werden. Schmerz zum Beispiel ist ausschliesslich eine Erfahrung und kann beobachtet werden, aber trägt zum eigenen Wohlsein kaum bei. Der erwachte Mensch in mit sich und seinen Lebensumständen völlig im Einklang. Ja mit Lebensumständen, die aus Liebe materialisiert wurden im Einssein. Wer sein Leben aus Liebe erschafft, erschafft nur noch Lebenserfahrung, keinen Schmerz mehr.

Ein erwachtes Leben ist von Liebe geprägt. Ein erwachtes Leben wirft den erwachten Menschen nicht aus der Bahn, da er einfach die Erfahrung erlebt ohne den Schmerz. Und ein erwachtes Leben hat die Egostrukturen aufgehoben und somit ein Energiefeld voll Leichtigkeit und Reinheit erzeugt. Kommunikation erfolgt auf einer Liebesschwingung von Reinheit und ohne Worte. Kommunikation findet aus dem Feld reinen Gewahrseins statt und bringt deshalb die grösstmögliche Weisheit mit. Aus diesem Gesichtspunkt betrachtet ist das Tier in seiner Entwicklung unserem einiges voraus. Ich habe noch kein Tier erlebt, dass mit seinem Moment hadert, dass versucht andere Lebensumstände versucht zu manifestieren oder das irgendwie mit seinen Gedanken in der Zukunft oder Vergangenheit weilt. Immer ist das Tier im jetztigen Moment. Die Königsklasse unserer spirituellen Bewegung zur Zeit. Das Tier lebt in seiner Natürlichkeit im Jetzt, ist präsent und frei von Beschuldigungen, von Rachegelüsten oder von einem Nachtragen. Tiere leben im Moment, schlagen sich nicht mit der Krux von Ego herum und sind in ihrer Natur meist gute Gesellen. Ich finde, von den Tieren können wir uns eine grosse Scheibe Weisheit abschneiden. Ich frage gerne die Weisheit der Tiere um Rat, nicht nur in den schamanischen Reisen, nein, einfach im Gespräch visavis ist der gute Rat eines vorbeiziehenden Tieres immer hilfreich und in seiner Tiefe wunderbar. Ist doch das Tier in natürlichem Kontakt mit dem Bewusstseinfeld, dass der Schöpfung entspringt.


 


Das defragmentierte Leben wieder zusammen setzen

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Herausgegeben von in Empowerment ·
Tags: BurnoutErschöpfungLebenstraumaDepression
Wenn dein Leben auseinander gebrochen ist
Manchmal tragen spezifische Lebensereignisse dazu bei, dass das eigene Leben komplett auseinander bricht. Je nachdem wie die einzelne Person im Leben verwurzelt ist und wie hoch ihre Kohärenz ist, desto umfangreicher kann ein "Lebenstrauma" ausfallen. Wer mit einer starken Resilienz beschenkt ist, dem können schwierige Lebensumstände weniger anhaben, wie jemand, der schon oft oder immer mit überwältigenden Lebenssituationen umgehen musste.
Ein Lebenstrauma kann ein Unfall sein, ein Schock wie zum Beispiel der Tod eines nahen Menschen, ein einschneidendes Ereignis wie ein Jobverlust, oder Krieg oder Terror, die direkt oder indirekt erlebt wurden.  

Lebenskatastrophen haben eines gemeinsam, sie werfen den Betroffenen komplett aus der Bahn. Anfangs werden betroffene Menschen kaum selbst wahrnehmen, was passiert ist. Erste Anzeichen eines Lebenstraumas können zum Beispiel sein, dass im Job nicht mehr die Leistung wie gefordert erbracht werden kann, dass die Beziehung auseinander bricht, weil man als Partner nicht mehr zur Verfügung stehen kann oder es kann sein, dass ein sozialer Abstieg erfolgt, den Verlust des sozialen Umfeldes und mehr.

Betroffene erleben diese Defragmentierung des Lebens Stück für Stück oder komplett. Eine komplette Defragmentierung beinhaltet den kompletten Stillstand eines "normalen" Lebens. Es ist der Rückzug in einen möglichst sicheren Raum. Zuweilen ziehen sich solche Menschen komplett von der Umwelt zurück, leben zurück gezogen, in Stille und Einzeltümer-Sein. Einzelne Menschen werden dir sagen, dass es ihnen wohl ist mit dieser Art zu leben, dass sie Ruhe und Rückzug schätzen. Andere werden davon erzählen, dass ihnen die Welt zu laut ist oder dass die Menschen sie nicht verstehen. Der Unterschied von den Menschen, die wirklich gerne alleine und rückgezogen leben zu denen, die ein Lebenstrauma erlebt haben ist der, dass diejenigen, die kein Trauma erlebt haben glücklich sind. Das Strahlen in ihren Augen lässt erkennen, wie wohl sie mit ihrer Situation sind. Die defragmentierten Lebenstrauma-Menschen haben ein Schatten in den Augen, ein dunkler Nebel in ihrer Aura und eine Sehnsucht nach Licht und Erlösung.

Natürlich ist es legitim und zuweilen sogar heilsam alleine in Ruhe und für sich zu leben. Unbewusst weiss der Mensch genau was ihm guttut und ihn in eine heilsamere Umgebung bringt. Und bewusst wird jede Anstrengung sich wieder in ein normales Leben zu integrieren scheitern, da nicht die nötige Resilienz aufgebracht werden kann, um im normalen Leben zu funktionieren.

Leider sind Betroffene oft mit Schuld- und Schamgefühlen für ihre Situation behaftet und nicht mit der heilsamen Energie für die notwendige Selbstheilung. Die Gesellschaft übt Druck auf diese Menschen aus. Man wird gezwungen sich wieder in die Arbeitswelt einzufügen, und wenn man den sozialen Aspekten nicht folgen kann, erfolgt ein Ausschluss aus den sozialen Kontakten. Das Ergebnis von diesen Lebenstrauma-Menschen ist dann, dass sie sich ihr Leben so einrichten, dass es zumindest für sie selbst funktioniert. Das Lebensspektrum wird auf die Weise reduziert, auf das der betroffene Mensch es noch handeln kann. Manchmal führt dies sogar zur Obdachlosigkeit oder zum Aufenthalt in einer psychischen Institution. Oft sprechen defragmentierte Lebenstrauma-Menschen nicht mit anderen oder suchen sich Hilfe, weil in sich gar keine Option einer Hilfestellung gefunden werden kann. Man fühlt sich ohmächtig, erstarrt oder gelähmt um einen rettenden Anker finden und in Anspruch nehmen zu können. Und so bleibt die Lebensniveau auf einem tiefen Energiestand bestehen.

Wenn das Leben defragmentiert ist, dann sind alle Aspekte, die ein gesundes Leben begründen aufgehoben. In sich hat eine Orientierungslosigkeit stattgefunden, haltlos, wurzellos. Die Betroffenen sind heimatlos, können kaum den normalen Tag bewältigen und haben keine Lebensperspektive mehr.


Also was kann jemand, der in dieser Wolke von Nichts lebt helfen, wieder den Weg in Leben und Lebendigkeit zu finden
Wer total deframentiert ist, dem nutzen Hilfestellungen von wegen Gespräche führen, Ziele anvisieren und umsetzen, Mentaltraining etc. herzlich wenig, denn das übersensitive Individuum reagiert auf die kleinsten Feinheit. Es katapultiert sich sofort wieder aus einer strukturierten Lebensfolge, da diese Position lebensbedrohlich für diese Menschen ist.

Aus meiner Sicht gibt es nur eine hilfreiche Lösung für solche Menschen. Es müssen solange und so behutsam Ressourcen aufgebaut werden, bis der Mensch einen Hauch von bereit ist sich aus sich wieder zusammen zu fügen. Manchmal bedeutet dies, dass man jahrelang einfach "dahinsiecht" und den Moment zu bewältigen. Wer jedoch etwas bewusst im Lebensspiel ist wird sich in seiner Lebensbewegung beobachten und das herauskristallisieren, was ihm ein Hauch von Kraft und Energie verleiht. Die Bewegung ist ein Grad zwischen Absturz und weiter gehen. Und zu Anfangs werden die Abstürze wohl dem Weitergehen überwiegen. Mit der Zeit jedoch fangen die Betroffenen an so etwas wie leise Freude, Erhellung oder Energie zu spüren. Es gilt also, diese Freude zu erweitern und dabei kann nichts angestossen oder forciert werden. Nein, die Bewegung selbst generiert das Tempo, denn jegliches Anschupsen wird von den Betroffenen wieder als Überwältigung und somit als Rückzug empfunden. In diesem Abschnitt kann einer betroffenen Person einfach nur beigestanden werden. Sanft ohne Forderungen, einfach mit liebender Aufmerksamkeit, offenem Ohr und vor allem einer liebenden Präsenz. Dies fördert das Vertrauen in die eigene Person und Handeln der Trauma geläuterten Personen.

Wenn wieder soviel Energie in solchen Individuen aufgebaut worden ist, dass sie wieder Lebensorientierung erhalten haben, kann mit der eigentlichen Arbeit begonnen werden. Jetzt können die defragmentierten Teile wieder zurück geholt werden. Dies kann in behutsamen Traumabewältigungsprozess durchgeführt werden beispielsweise oder noch leichter, in Energiearbeit, die im Feld arbeitet. So wird der Betroffene nur indirekt bewusst kontaktiert, die Defragmentierung erfolgt jedoch im Feld und wirkt sich dann sanft auf die betroffenen Menschen aus. Wer als Lebenstrauma-Mensch also solche Energiearbeit in Betracht zieht, der achte bitte darauf, dass er mit jemandem zusammenarbeitet, der sehr behutsam arbeitet und sich nur mit Energien im reinen Bewusstsein bewegt. - Lebenstrauma-Menschen sind sehr feinfühlig und haben ein sehr feines Gespür für Ja oder Nein. Wer sich also an eine Therapeutin heranwagt, der horche gut in sich hinein. Ich empfehle gerne Betroffenen zwei grosse Smileys auszudrucken und an die Therapie mit zu nehmen. Manchmal könnnen Worte nicht ausgesprochen werden oder ein unangenehmes Gefühl nicht angesprochen werden. Jedoch ist es meist möglich während einer Session einen Smileys aufzuhalten. Die Smiley können sein ein JA, ein NEIN oder ein STOPP. Therapeuten lade ich ein, diese einfachen Hilfsmittel dem Klienten bei einer Therapiesitzung zu überreichen. Dann ist es für den Betroffenen zweimal in Ordnung, Stopp oder Nein zu sagen. - Wenn das Nervensystem bemerkt, dass auf seine Bedürfnisse geachtet wird, dann schafft dies Vertrauen in das Nervensystem und ganzes Sein des Betroffenen. Normale in sich verwurzelte Menschen mit einer hohen Resilienz, was vor allem gute Therapeuten ausmacht, schaffen so einen sicheren Raum für defragmentierte Menschen. Vertrauen in das Leben steht an oberster Stelle. Manchmal werden Therapeuten ungeduldig, weil offensichtlich nichts passiert mit dem Klienten. Hier gilt es sanft und behutsam zu bleiben und auf die leichteste Entspannung des Klienten wie ausatmen, ein Lächeln, aufsteigende Hitze und Energiebewegung zu achten.

Wer als Betroffener eine Therapie als zu unsicher und angstvoll bezeichnet und somit noch keine Möglichkeit erlebt, eine solche wahrzunehmen, der möge anfangen gut für sich zu sorgen. Einfach den freudegeneriereden Lebensteilen mehr Aufmerksamkeit schenken und den zurückhaltenden Lebensteilen Wertschätzung zukommen lassen. Mehr nicht. Auch empfehle ich den Lebenstrauma-Menschen sich viel Zeit in der Natur zu schenken. An ruhigen Gewässern sitzen, an fliessenden Gewässer verweilen oder in heilsamer Natur baden, ohne weiteres Zutun. Einfach nur sein mit dem was ist und was dem Heilsuchenden gut tut. Keine Meditation, keine Heilung anfordern, einfach gar nichts. Nur mit dem Wohltuenden sein, was das jeweilige Element schenkt. In einem weiteren Schritt kann dann die eigene Bewegung dazu genommen werden. Leichtes Spazieren, leichte Hand- und Armbewegungen bringen gestockte Lebensenergie auf ganz sanfte Weise wieder in Fluss. Und ja, wer erstarrt im Lebensgefüge ist, der erlebt oft eine dramatische Angst, wenn sich blockierte Lebensenergie befreit. Hier kann das mehr an Energie nicht gehandelt werden. Das Ergebnis ist dann, dass sie der Traumatisierte Lebensmensch wieder in die Erstarrung zurück bewegt. Das Motto heisst also immer "weniger ist mehr". Nach kleinen Bewegungseinheiten schauen, wie man sich fühlt, schauen was das Erlebte mit sich und dem Körper macht und wie damit umgegangen werden kann. Immer steht an erster Stelle, dem Nervensystem Raum zur sanften Entladung zu geben und vor allem Vertrauen in das Mehr von befreiter Lebensenergie.

Sanfte Lebensschritte
Mit der Zeit können die ersten Lebensschritte unternommen werden. Und jetzt gilt erst recht gut auf sich und sein Bauchgefühl zu hören. Egal was andere denken oder meinen was gut für den defragmentierten Lebensmenschen ist, bei den ersten eigenen Lebensschritten gilt es jetzt ganz besonders auf die eigenen Bedürfnisse zu hören. Koste es was es wollte könnte man sagen. Ja, oft sind die Einbussen im Leben im Moment des Rückzuges gravierend und gross. Auf lange Sicht jedoch sehr heilsam und lebensverändernd. Wer diese ersten kleinen Lebensprüfungen für sich selbst zu gehen gelernt hat, der kann anfangen neue Ziele zu visualisieren und anzupeilen. Und dies im Fokus, dass nur das Ziel entscheident ist und jegliche vermeidlichen Rückschläge keine Bedeutung haben. Wer zielorientiert arbeitet, der sieht Rückschläge als Chance schneller und vollkommener ans Ziel zu kommen. Wer Rückschläge als Scheitern sieht, der wird weiter scheitern und schliesslich energielos und erschöpft zusammen brechen in dem Bewusstseins eines Loosers und Versagers. Dabei wäre es nur förderlich gewesen, weiter den eingeschlagenen Weg zu gehen. Also nicht hören, was andere denken gut für einem ist, was man machen müsste um erfolgreicher zu sein oder welcher Weg einzuschlagen ist. Nein, nur auf das innere Gefühl horchen und gehen, Schritt für Schritt indem Tempo, was für einem selbst machbar und förderlich ist. Alles andere ist Beilage. Und ja klar, wenn gewünscht ein Coach, ein Berater, ein Therapeut oder sonstigen Lebenshelfer zu Rate ziehen um seine Ziele zu erreichen, um etwas Glückswind von aussen zu erhalten. Das hilft, wenn dabei die eigenen Bedürfnisse an oberster Stelle stehen. Das wichtigste ist jedoch ein Bewusstsein für das eigene Tun und Sein zu öffnen. Eine Defragmentierung ist vor allem entstanden, weil nicht auf die eigenen Bedürfnisse gehört wurde, man seine Macht nach Aussen abgegeben hat oder aufgrund einer augenscheinlichen Liebesbeziehung, sei es zu Mutter, Partner oder auch Arbeitgeber beispielsweise sich in seinem Wesen ein Stück weit aufgegeben hat. Innerlich führte dies zu einem energetischen Gegendruck. Dieser wurde dann in einem Unfall oder sonstigen spektakulären Lebensereignis entladen. Und dies führte zu der Defragmentierung. Werden die einezelnen Lebensstücke nun wieder in kleinen Portionen zusammen gesetzt, kann das Geschenk darin ein erhöhtes Bewusstsein sein. Dafür ist es hilfreich die durchlebenden Heilprozesse aus einer erweiterten Perspektive zu beobachten und wenn möglich die darin enthaltenen Ängste zu transformieren.

Ängste können am leichtesten behoben, respektive in Vertrauen gewandelt werden, wenn man Kontakt mit der Angst aufnimmt. Dies geht am leichtesten, wenn man sich bewusst wird, wo im Körper die Angst behaftet ist und dann in die entsprechende Körperregion mit Fokus auf das Energiefeld Angst sanft geatmet wird. Solange bis sich Entspannung einstellt. So können ohne die usprüngliche Geschichte zu kennen angstvolle Energien leicht gewandelt werden. Zudem führt dieser Umgang mit sich selbst zu mehr Präsenz und Bewusstsein und inneren Frieden. Ein Weg, der sehr erstrebenswert ist, wie ich finde.












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