06/2018 - Blog für die innere Heilung, bewusstes Leben, Inspiration aus der Mitte - Lebensmedizin für bewusstes Leben Bodensee

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Sieh bis zum Horizont und entscheide dann

Lebensmedizin für bewusstes Leben Bodensee
Herausgegeben von in Empowerment ·
Tags: HingabeLebenszieleLebenskrisenbewältigen
Sieh bis zum Horizont und entscheide dann.  – Wahre Hingabe  - Mit Bewusstheit in das Leben.
Vielmals lese ich die wahre Hingabe an das Leben führt dich ins Glück. Aber was heisst das. Hingabe, das bedingungslose Annehmen von dem was ist macht dich frei? Oder ist es vielleicht umgekehrt. Erst wenn du die wahre Hingabe ausübst, bist du frei.

Fangen wir vorne an: Da ist eine Lebenssituation, die dich in irgend einer Weise beeinträchtigt. Du kannst nun versuchen über das Leiden hinauszugehen, indem zu das «Problem» einfach ignorierst. Ja, es kann sein, dass dein Körper mehr und mehr dir zeigt, dass du kürzer treten sollst, einen anderen Weg einschlagen müsstest oder einfach, dass dir die kritische Lebenssituation körperlich sehr zusetzt und der Körper mit Krankheit darauf reagiert.

Natürlich hast du die Möglichkeit «die Lebensblockade» wie einer Weiser anzugehen. Du gibst dich einfach dem hin, was aufritt. Dies ist die grosse Meisterschaft des Lebens. Einfach den Moment leben. Nein, keine stresserzeugenden Emotionen aufflackern zu lassen, keine Wut, kein Zorn, keine Niedergeschlagenheit. Einfach sein heisst dann die Devise. Dem Flow des Lebens mit Hingabe zu begegnen heisst frei zu sein von Ängsten, störenden Gefühlen. Ja sogar störende Gefühle als Energie im Fluss des Lebens zerfliessen zu lassen. Diese wunderschöne Meisterschaft ist anzustreben.. Wobei streben schon wieder ein sich hinbewegen mit Energie und Willen zu tun hat. Wer jedoch Hingabe lebt, der braucht kein Streben mehr, keine Energieaufbringung zur Zielerreichung mehr aufzuwenden. Derjenige, der ohne Widerstände und Ängste lebt ist im wahrlichen Fluss des Lebens. Und wer im Fluss ist, dem Fliessen auf wundersame Weise die Schönheit und Reichtum des Lebens zu, da keine Lernaufgaben mehr bewältigt werden müssen.

Allerdings kenne ich niemanden, der gegenwärtig frei von diesen egogetakteten Denkstrukturen ist. Auch in den weisesten unserer Zeit erkennt man noch immer, wie der Verstand mit all seinen tricki Stolperfallen zuschlägt.

Wer also in einer Lebenslage steckt, sei es Krankheit oder Lebensumstände, der lebt eine grosse Herausforderung mit der aufflackernden Lebenssituation umzugehen. Hier bedarf es einer grossen in sich ruhenden Kraft, um die Lebenshürde in ein grosses Geschenk zu wandeln. Lebensgeschenke werden meistens nur nach dem ganzen Drama verteilt, also wenn man die Lebenskrise erfolgreich gemeistert hat. Die Frage ist also, gibt es da noch ein Zwischending, um die Lebenskrise während sie besteht leicht zu überstehen oder gilt es einfach sich der totalen Hingabe zu üben.

Mir ist aufgefallen, dass Menschen, die sich der totalen Hingabe üben meistens einen grossen Spannbogen in sich aufbauen. Da besteht also das Problem, dass überwunden werden will koste es was es wolle. Auf der anderen Seite dass weise sein wolle und erleuchtet zu handeln. Dabei ist das erleuchtet zu handeln schon ein Irrsinn in sich. Wer überlegt, wie er am weisesten handeln kann, der arbeitet aus dem Ego. Funktioniert also nicht.

Die Hingabe an das Leben ist etwas, dass auch sich entsteht. Wir können lediglich im Moment immer wieder neu uns den auftretenden Stolpferfallen hingeben und so mehr Präsenz erzeugen. Das sich öffnende Bewusstsein erinnert sich automatisch und weitet sich in mehr Hingabe.

Die Frage ist nun, gibt es Problemberge zu überwinden, gebe ich mich dem Problem vollkommen hin oder überwinde ich das Problem, indem ich mir Ziele setze. Die Überwindung einen Problemberg zu überzwingen arbeitet ausschliesslich aus dem Ego und ist problemfixiert. Wir haben ein Problem und suchen eine Lösung, um das Problem zu beseitigen. Bei dieser Lösung freut sich das Ego über aufflammende Probleme, Blockierungen und Hürden, die abgearbeitet werden müssen. Der Krux an der Geschichte ist, dass so nie und nimmer sich ein zufriedenstellendes Ergebnis auftut, weil der Verstand begeistert und manchmals sogar süchtig ist nach all der Problemlöserei.

Die Variante eine Lösung um aus dem Problem heraus zu treten zu definieren, ist wohl wahrlich schön, aber wer schon mal in einer Lebenskrise verbracht hat, weiss wie wenig Energie für das Erreichen seiner Ziele oft aufgebracht werden kann. Manchmal sind schwierige Lebenssituationen so lähmend und energieraubend, dass kein Licht am Tunnel erkennbar ist. Und wer schon ausprobiert hat, dennoch das erfasste Endziel anzustreben, koste es was es wolle, der findend sich oftmals am Tiefpunkt seines Lebens wieder. Oft mit gar keiner Energie mehr und gar keinen Zielen mehr. Ja, vielleicht ist das sogar ein guter Anfang für die Lebensbewegung, die erfüllt ist von Reichtum, Freude und Fülle.

Ich habe alle Varianten ausprobiert. Mich mit der ganzen Kraft des Egos durchbeissen zu wollen, oder erhaben in Weisheit mich einer «Hingabe zu üben», die im übrigen ebenfalls aus dem Ego arbeitet oder das Wegarbeiten von Problemen mit Prozessarbeit. Auch das ist Arbeit, die zwar im Moment hilfreich erscheint, auf die Zeit hinaus jedoch nur ein Herumhüpfen im Lebenszirkus bedeutet. Einverstanden, wer Prozessarbeit macht, der wird in erster Linie ermächtigt wieder geerdet zu sein, im Hier und Jetzt präsenter zu sein und wieder in eine Handlungsbevollmächtigung zu kommen. Denn, wer erstarrt oder gelähmt aus einer schwierigen Lebensphase hervortritt, der muss auf jedenfall als erstes wieder in eine handlungsfähige Position kommen, denn aus dem Zustand von Erstarrung und Lähmung ist kein Lebensspiel möglich.

Eine gute Idee ist also anzufangen, all die Gefühle, die im jetzigen Moment in den unterschiedlichsten Lebenssituationen auftreten anzuschauen, sie wahrzunehmen und ihnen Beachtung zu schenken. Im Zeithorizont ist das Streben eines grossen Endzieles bestimmt schön, wenn es nicht noch mehr stressbelastend ist sondern Freude schafft. Dennoch, wer handlungsfähig sein Leben lebt, der möge sich kleine Ziele setzen, klitzekleine vielleicht sogar und versuchen diese zu erreichen. In einem achtsamen und liebevollem Umgang mit sich selbst.

Wer eine Lebenskrise erlebt, der fällt meistens aus dem Lebensrahmen hinaus, wird defragmentiert und wie oben beschrieben erstarrt oder ist in seinem Wesen gelähmt. Steckt man selbst in der Situation, bemerkt man oft nicht, dass das eigene Energiefeld nur noch ein zersplittertes Puzzle ist, dass wieder zusammen gefügt werden will. Und doch, wer auf Rückzugskurs ist, weil das Leben zu laut, zu energiereich, zu strapazierend ist, der weiss, dass hier Handlungsbedarf besteht.

Vielleicht braucht es ein Grounding um still zu werden, um sich neu zu sortieren und wieder in eine kohärente Lebensweise zu finden. Vielleicht helfen aber auch Anzeichen von Stress, Krankheit und Spannung um einfach einen Moment in sich ruhig zu werden. Einfach einen Moment in sich zu horchen, und sich zu fragen, was ist der nächste mögliche Schritt für mich. Was ist das Ziel, dass ich anstreben kann, was mich leise freudig den Weg gehen lässt ohne ein Muss, ohne Spannung und ohne Zielerreichung. Diese neuen Ziele sind in Liebe gepackt, sind Heilsam für die Seele und beglücken unseren innersten Kern. Ja und mehr von diesen in Liebe erreichten Ziele schenkt mehr von Vertrauen, schenkt mehr Freude und schenkt eine verbesserte Resilienz. Eine gute Idee also achtsam vorwärts zu gehen, leise, behutsam und freudvoll.. Und dann eines Tages, der Horizont hat sich neu geöffnet, dass Leben ist zu einem Spiel der Freude geworden indem Du dich jetzt bewegst.. Und die Hingabe.. Ja wer weiss, vielleicht lebst du sie ja schon, unbewusst, aber nicht weniger erfüllt von unschätzbarem Reichtum.



Probleme lösen vs. Schöpfung leben

Lebensmedizin für bewusstes Leben Bodensee
Herausgegeben von in Empowerment ·
Tags: RealitätserschaffungEgolösungsorientiertesCoaching
Die Diskussion um das Ende aller Probleme
Die Lösung von Problemen ist nur das Anlaufholen. Die Ermächtigung über das eigene Leben geschieht ausschliesslich im bewussten Schöpfungsprozess.

Wenn die Hummel berechnen würde ob sie fliegen kann, würde sie sich wohl kaum in die Lüfte bewegen. Wenn die Hummel es für möglich halten würde, dass sie fliegen könnte, würde sie zumindest den Versuch wagen, sich in die Lüfte zu erheben.. Und wer weiss, vielleicht hat sie das auch getan.

Wer seine Lebensprobleme mit Prozessarbeit und mit dem Abbau von Problemen forciert, und das im Hinblick, dass Lebenssituationen besser werden oder das das Glück des Erwachens nahe liegt, wird viel Zeit brauchen um wirklich eine wesentliche Änderung herbei zu führen. Das Werden steht hier im Vordergrund.. Und das Werden, das wissen wir, ist ein Ding dass schon Sisyphus zum Wahnsinn trieb.

Der Abbau von Problemen, indem man Blockaden aufzuheben versucht ist ein gutes Ding um an einen neuen Punkt im Leben zu gelangen. Und zwar der Punkt, andem man einsieht, dass man immer noch in der gleichen Kiste herumturnt ohne wirklich ein bewusstseinsöffnende Erfahrung gemacht zu haben oder eine wesentliche Veränderung im Lebensgefüge.

Wer versucht ich selbst zu optimieren, bessere Lebensumstände herbei zu führen und Lebensprobleme in gute Gelegenheiten umzubauen erschafft seine Realität immer aus einem Zustand des Mangels. Logischerweise erzeugt das Leben immer mehr von diesem Mangel, ohne wirklich die neue Realität in Fülle und Reichtum zu bewegen. Die Schöpfung ist ausschliesslich ein Ding, dass sich aus sich selbst gebärt. Es ist eine Energiebewegung, die sich selbst organisiert.

Wer ein Problemlöser ist, der hat im Leben gute Chancen erfolgreich zu sein und seine Begrenzungen zu einem gewissen Punkt zu erweitern, wird jedoch kaum in einen erweiterten Bewusstseinszustand gelangen, indem er sein Leben wesentlich bewegt, da das lösen wollen von Problemen grundsätzlich aus dem Verstand und Ego geschiet. Und dies ist gut und legitim, wirken doch die meisten von uns in diesem Bewusstsein.

Unser Mind ist jedoch unendlich gross und weise. Und würde es uns gelangen, nur ein Bruchteil dieser immensen Grösse bewusst zu nutzen, was für Möglichkeiten öffneten sich für jeden von uns.

Eine gute Idee wie ich finde, um etwas Einblick in unsere innewohnenden Kräfte zu erhaschen ist die Erstellung eines Visionboards. Wer seine Wünsche und Träume in einer von Handerstellten Zeichnung festhält, bewegt während des Zeichnens die Freude der Schöpfung. Das Bewusstsein speichert die Freude, die Bilder und dazugehörigen Emotionen und erzeugt im Realitätsgefüge mehr davon. Mit dem immer wieder Anschauen des themenbezogenen Visionboards entsteht immer wieder neue Resonanz. Und diese verstärkt den Ausdruck in der Realiät.

Wer aus seiner Mitte mit Möglichkeiten und nicht mit Ängsten und Unmöglichkeiten hat eine wesentlich grösse Chance, dass Wünsche sich verwirklichen. Und das wiederkehrende Gefühl, wenn sich Erfolge einstellen stärkt das innere Vertrauen auf die eigenen mächtigen Schöpfungswerkzeuge.

So denn ist das prozess- und lösungsorientierte Arbeiten ein sehr gutes Instrument um Lebenssituationen nachhaltig zu verbessern. Wer allerdings über sein duales Dasein hinaustreten will, der möge sich der eigenen Schöpferkraft bedienen, denn diese funktioniert so oder so, also unbewusst oder bewusst. Ich finde es ist eine gutes Idee seine Kraft bewusst zu nutzen, und das ohne Kompromisse. Wer sich entscheidet sich seiner Schöpfungsinstrumente anzueignen und diese vollends zu nutzen, der benötigt hierfür eine grosse Entscheidung. Es geht darum, die eigene Macht wieder zu sich zu nehmen, also aufhören zb. ein Opferdasein zu leben. Die eigene Macht zu sich zu nehmen bedeutet die Verantwortung für sich und sein Handeln vollkommen zu übernehmen. Das Leiden muss dabei beendet werden. Störende und krankmachende Emotionen und Gedanken müssen durch Schöpfungskraft, Energie und Bewusstsein ersetzt werden.

Wer also zum Beispiel Ängste mit sich trägt, kann diese durch kraftvolle Energie ersetzen. Und diejenigen, die sagen im Unterbewusstsein aktive störende Gefühle würden weiter Schaden anrichten, der hat auf eine Seite bestimmt recht. Doch wer wirklich tiefer gehen will, also aus seiner ganzen Kraft leben will, der wendet soviel Energie in ein neues Bewusstsein auf, bis dieses automatisch in den unbewussten Gefilden arbeitet.

Es geht immer um Entscheidungen, in jedem Bereich. Und wer andere für seine Misere verantwortlich machen möchte, dann ist dies vollkommen in Ordnung. Es ist ein Lebensbewegung auf die so viele von uns seit Kindheit konditioniert wurden. Wer aber jetzt aufstehen möchte, und diese unterschwelligen kleinmachenden Einimpfungen ein Ende bereiten will, der kann das. Jeder von uns kann sich bewusst Termine setzen, um ewigen Schwellfeuern von Dramageschichten ein Ende zu setzen, um in diesem Moment präsenter zu sein, und der Vergangenheit wie Zukunftsängsten kein Gehör mehr zu schenken. Es sind immer Entscheidungen. Und meiner Ansicht ist es eine gute Idee, sich für sich zu entscheiden. Das Feld wird reagieren. Zu Anfang bestimmt ungewohnt und vielleicht auch nocht etwas schmerzhaft, bis auch hier die ganze Weite des Geschenkes entdeckt ist. Das Geschenk der eigenen Bewusstheit beschenkt ein sich öffnender Horizont in unbeschreibliche Weiten und Unendlichkeit mit einem darin wohnenden Zauber der eigenen Macht sowie dem Geschenk der wahren Anbindung an die Liebe.


 








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